Auenwald

Von Natur aus säumen Auwälder mit Erlen und Eschen die Mittelgebrigsbäche im Nationalpark Eifel

Von Natur aus säumen Auwälder mit Erlen und Eschen die Mittelgebrigsbäche im Nationalpark Eifel © Biologische Station Aachen

In den Tälern würden von Natur aus Auwälder die Bäche säumen. Sie werden von Baumarten gebildet, die den besonderen Verhältnissen am Wasser gewachsen sind. Der Boden ist nass, noch einige Meter vom Bach entfernt wird der Waldboden mehrmals im Jahr überschwemmt. Das Wasser in den Bodenporen verdrängt den Sauerstoff. Am Ufer zerrt das fließende Wasser an den Pflanzen. Es schwemmt aber auch Mineral- und Nährstoffe an. An die Gegebenheiten am Bach hat sich die Schwarzerle Alnus glutinosa besonders gut angepasst. Ihre Wurzeln befestigen die Ufer und ragen oft in den Bach hinein, wo sie dem ein oder anderen Bachbewohner als Unterschlupf dienen.

Dort wo der Boden steinig ist, findet man auch den Bergahorn Acer pseudoplatanus, in Bereichen von Quellen – das Wasser ist besonders nährstoffarm – wächst neben der Erle die Esche Fraxinus excelsior. Dort wo der Boden überwiegend staunass, besonders sauer und nährstoffarm ist, siedeln sich vereinzelt auch Moor-Birken an.