Heimisch - selten - bedroht

Der Feuerfalter Lycaena helle

Der Feuerfalter Lycaena helle steht in NRW unter Schutz © Daniel Lück


In den Projektgebieten kommen viele Tier- und Pflanzenarten vor, die hierzulande selten geworden sind oder in Nordrhein-Westfalen oder bundesweit vom Aussterben bedroht sind.

In den großen Wäldern leben Tiere wie die scheue Wildkatze und der Schwarzstorch. 17 der 19 in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Fledermausarten leben im Nationalpark Eifel. Der bundesweit vom Aussterben bedrohte blauschillernde Feuerfalter Lycaena helle findet in den Feuchtwiesen der Talauen Futterpflanzen, die Raupen ernähren sich von Schlangenknöterich, die Falter saugen an Sumpfdotterblumen und Wiesenschaumkraut.

In den Bächen findet man eine erstaunliche Vielfalt an Tierarten. Angefangen von den Larven zahlreicher Insekten, deren Kinderstube klare Mittelgebirgsbäche sind, bis hin zu Bachforellen und Groppen. Aber auch am Bach lebende Tiere wie Biber, Wasseramsel oder Wasserfledermaus kann man hier noch beobachten.

Seltene oder vom Aussterben bedrohte Flechten, Farne, Orchideen und Wasserpflanzen haben sich in den Relikten natürlicher Wald- und Wasserlebensräume erhalten.

In regelmäßigen Abständen werden wir Portraits einzelner Tiere und Pflanzen veröffentlichen, die besonders schützenswert sind und die von den Maßnahmen im Projekt profitieren sollen. Schauen Sie bald wieder vorbei!

Steckbriefe zu Tier- und Pflanzenarten

Mit einem Klick auf ein Bild das Wichtigste zu der Art erfahren.