Von Laub- und Nadelbäumen

Totholz gehört im Nationalpark Eifel zum Wald

Von Natur aus bestimmen örtliche Gegebenheiten wie Klima, Wasser- und Nährstoffversorgung der Böden, welche Baumarten wo vorkommen und welche Arten in der Strauch- und Krautschicht wachsen. In den Mittelgebirgen der Eifel wachsen von Natur aus nur Laubbäume. Nadelbäume sind in Europa natürlicherweise dort verbreitet, wo ein zu kurzer Sommer oder zu schlechte Bodenverhältnisse ein jährlich neues Laubkleides nicht zulassen.

Tatsächlich findet man aber an vielen Stellen in den Projektgebieten Nadelbäume, oft in großen Beständen. Es sind Forste, die hier vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Menschen entstanden sind. Aufgeforstet wurde mit Fichte und Douglasie, wobei letztere aus Nordamerika eingeführt wurde.

Dennoch sind die Gebiete aus naturschutzfachlicher Sicht wertvoll. Der Kermeter gehört zu den größten und weitgehend naturnah gebliebenen Laubwaldgebieten der Eifel. Auch in den anderen Projektgebieten sind entlang der Bäche die natürlichen „Bachbegleiter“, die Erlen-Eschen-Auwälder teilweise erhalten geblieben.

Bevor der Mensch die Wälder der Eifel nachhaltig verändert hat, dominierten in den Projektgebieten je nach Standort

Buchenwälder,
Auenwälder und
Schluchtwälder